In diesem Beitrag lernst Du ganz einfach wie man einen Hasen zeichnen kann.

Unser Vorbild: Ein klassischer Hase von der Seite

Wir zeichnen in diesem Kurs einen uns allen bekannten Hasen, der auch sehr typisch von der Seite so aussehen soll, wie ein Hase eben so aussieht.

Und falls Du keine Lust aufs Hasen zeichnen, sondern eher aufs ausmalen hast, dann kannst Du Dir hier erstmal ein Ausmalbild herunterladen.

Ausmalbild herunterladen

Ausmalbild Hase
Hast Du alles dabei? Na dann kanns ja losgehen

Keine Lust auf‘s Lesen? Dann klicke hier auf das Video. 

Der Körper oder Bauch des Osterhasen…

Der Osterhase wird je weiter man nach “hinten” schaut, immer dicker. Und auf unserem Bild ist der Hasenkopf links und das Hinterteil rechts. Deshalb zeichnen wir rechts einen höheren Bogen, eben so, wie auf dem Bild.

Wenn Dir dieser Kreis nicht gleich auf Anhieb gelingt, denke einfach an einen dreieckigen Stein, den Du in einen Bach gelegt hast und der durch dieses lange Liegen schon ganz rund gewaschen wurde.

Kopf zeichnen


Wenn das Hinterteil rechts ist, ist der Kopf links. Diesen zeichnen wir jetzt hinein. Der Kreis soll links unten etwas spitz zulaufen Denn da befindet sich die Schnauze. Das sieht dann so aus, wie hier auf dem Bild.

Auch hier haben wir als kleine Gedankenstütze den dreieckigen Stein von eben. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wo und wie Du die Kreise zeichnen sollst, schau Dir am besten den ganzen Kurs erstmal an und entscheide später, wo und wie Du die Kreise zeichnen kannst.

Erstes Hasenohr


So ein Hasenohr ist gar nicht mal so leicht zu zeichnen.  Deshalb würde ich Dir empfehlen, es vorher auf einem extra Schmierblatt zu üben.

Zeichne ein Oval, also einen eingedrückten Kreis, ohne ihn zu schliessen. Das ist deshalb wichtig, damit das Ohr so aussieht, als wäre es am Kopf festgewachsen. Wenn Du alles richtig gemacht hast, dürfte das Ohr so ähnlich aussehen wie hier im Bild.

Zweites Ohr zeichnen


Das zweite Ohr zeichnen wir in einem Abstand zum ersten. Wieso? Weil es so spannender und interessanter aussieht.

Drücke mit diesen Linien nicht so stark auf, denn einige sollen später möglichst unsichtbar sein, ohne den Radiergummi zu benutzen.

Der Pummelschwanz


Kommen wir zu dem kleinen Stück Fell ganz hinten am Hasen. Dieser Pummelschwanz ist eigentlich ganz leicht. Zeichne einen Kreis, auch hier etwas oval, leicht schräg. Dieser Schwanz sollte nicht zu weit ausserhalb des Hasens sein.

Die Hinterpfote


Die hintere Pfote ist sehr stark, denn der Hase benutzt sie, um hoch und weit zu springen. Zeichne sie wie ein Oval, aber beende den Kreis nicht. Mehr dazu im Bild.

Linktipp: Geschenkkarten zeichnen


Die Vorderpfote


Die vordere Pfote ist deutlich zarter als die hintere Pfote. Damit nimmt der Hase Nahrung auf, putzt sich oder gräbt mit ihnen herum. Diese sieht aus wie ein “U”, nur etwas schräg.

Konturen zeichnen


So, ich denke fürs erste haben wir genug Linien gezeichnet, es wird Zeit, dass wir die wichtigsten Linien einmal betonen. Und das tun wir mit einer möglichst sichtbaren Linie, wir drücken also etwas fester auf und schon sieht es so aus, wie hier im Bild.

Augen und Schnauze zeichnen


Augen und Schnauze sind jetzt an der Reihe. Die Schnauze ist schnell gemacht, eine leicht gebogene Linie deutet die Schnauze an. Beim Auge zeichnen wir einen leicht gedrückten Kreis in etwa die Mitte des Kopfs. Das könnte dann so aussehen wie hier im Bild.

Innenohr andeuten


Also, auch wenn die Linie hier nicht so spektakulär aussieht, ich habe 8 Versuche gebraucht, damit das Ergebnis so aussieht wie jetzt. Vielleicht solltest Du das auch vorher auf einem extra Schmierblatt testen…

Fell andeuten


Der Hase besteht ja fast komplett aus Fell. Nur, wie zeichnet man das? Jedes Haar einzeln? Könnte man machen, nur dazu brauchst Du viel Übung und noch mehr Geduld, vorallem Zeit. Nein, wir deuten das Fell an. Das geht nach meiner Erfahrung am besten mit ein paar Zick-Zack-Linien. Stell Dir einfach vor, du zeichnest lauter “W“, “M“, “N” oder “Z” drehe sie etwas und schon sieht das aus wie hier.

Kleiner Tipp noch, versuche sparsam damit umzugehen. Je mehr Linien, umso “unaufgeräumter” sieht der Hase aus.

Schraffieren der dunkle Bereiche


Beginnen wir mit dem Schraffieren. Schraffieren ist ja eine tolle Möglichkeit, Dinge mit einem Stift trotzdem kontrastreicher oder “echter” aussehen zu lassen. In unserem Fall habe ich den dunkelsten Bereich ausgewählt. Für mich ist das die “Rückseite” des Ohrs und der Pummelschwanz.

Helle Bereiche schraffieren


Nach den dunklen Bereichen kommen die hellen. Diese sind für mich am Kopf und am Bauch, sowie die Pfoten. Ob Du die Ohren auch als hell betrachtest, sei Dir überlassen.

Ohren schraffieren


Wie eben erwähnt, Du darfst wenn Du meinst, die Ohren sind eher dunkel, diese auch dunkel ausmalen. Nur, alles was dunkel ist, wellt das Blatt und kann, wenn Du Fehler machst so schnell nicht korrigiert werden.

Ausserdem wirkt dunkel meistens etwas trauriger, aber auch geheimnisvoller.

Das Auge zeichnen


Damit kommen wir zum letzten Teil des Bildes, wir zeichnen das Auge ein. Und damit das Auge möglichst lebendig aussieht, muss es so aussehen als würde es Licht reflektieren. Das Licht zeichnen wir als ganz hellen Kreis in die rechte obere Ecke des Auges hinein. Gern auch links oben, wie Du möchtest.

Noch mehr Lust aufs Zeichnen? Dann kommen wir zur 

Fleißarbeit: Heller Hase mit Hintergrund


Was ist schon ein Hase ohne Wiese… Ich habe mir überlegt, so ein Hase passt da ganz gut hinein und eine Wiese und der Himmel ist auch schnell gezeichnet. Voilà, das ist mein Ergebnis

Der Hase ist braun


Falls Du noch eine braune Farbe bei Dir hast und Du gern möchtest dass Dein Hase braun aussieht, dann mal ihn doch braun aus.

Ich denke Du kannst das sicher besser als ich eben und Dein Ergebnis sieht dann auch deutlich schicker aus. Wichtig aber ist, man erkennt was es ist und damit haben wir unser Ziel erreicht.

Du hast in wenigen Schritten einen Osterhasen gemalt, Gratulation!

Falls Du Lust auf noch mehr Kurse bekommen hast, schau Dich gern auf meiner Seite um. Wir sehen uns :)